Super – Ferrata – Dachstein

 

Mit “ Anna“ und „Johann “ Am Dachstein

Eine der schönsten Klettersteig Routen der Alpen führt durch die Dachstein Südwand hinauf bis zum höchsten Berg der Steiermark, dem Hohen Dachstein (2996 m). Landschaftlich atemberaubend fordert diese Variante körperlich alles ab. Mit einem vertical drop von 1200 hm zählt dieser Klettersteig zu den anspruchsvollsten der Welt.

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Um 5 Uhr am Morgen starte ich meine Tour am Parkplatz der Dachsteinseilbahn.

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Jetzt geht’s Richtung Südwandhütte.

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Immer Richtung Pernerweg halten.

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Weg zur Südwandhütte.

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Schön langsam wird’s hell im Ennstal.

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Vor mir schon die Südwandhütte (1871 m)

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Bei der Südwandhütte gibt’s genug Information zur Route. Ich halte mich Richtung Anna Klettersteig.

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Immer die Wegweiser beachten, ich gehe Richtung Pernerweg.

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Die Tour ist auf Fels und Schotter gut markiert.

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Einstiegsstelle „Anna“ erreicht.

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Da ich heute alleine unterwegs bin noch ein Selfie dann geht’s los.

Teil 1:

Es beginnt mit dem Anna-Klettersteig (D Stelle, meist aber C/D und C), der 2010 quasi als unterer Teil des Johann-Klettersteiges errichtet wurde. Der Klettersteig führt auf den Mitterstein (300 Hm).

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Einstieg im oberen Teil die erste C/D Stelle

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weiter geht’s mit B/C.

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Abschlusspfeiler

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Nach den ersten 300 hm am Mitterstein (2097 m) angekommen.

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Inzwischen ist im Ennstal die Sonne aufgegangen, aber ich bin zum Glück noch im Schatten.

Teil 2:

Am Ausstieg des Anna-Klettersteiges (Abbruchmöglichkeit) trifft man auf den Zustieg des Johann-Klettersteiges, dem man links 100 Hm zum Einstieg folgt. Der Johann-Klettersteig führt nach dem extrem schweren Einstiegsüberhang fast 600 Hm hinauf zur Seethalerhütte, dort könnte man die Tour in Richtung Hunerkogel Bergstation abbrechen.

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Nun geht’s über Geröll und Altschneefelder zum Einstieg des „Johann“ Einige Bergsteiger sind vor mir schon zur Südwand unterwegs.

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Einstiegsüberhang  auf 2240 m

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In B/C Stellen geht’s hinauf bis zum ersten Rastplatz.

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Steil geht’s bergauf vorbei am Adlerhorst auf 2470 m

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bis zum Götterthron 2545 m.

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Herrliche Aussicht.

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Kurz vor dem Alb-Will Pfeiler.

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Erste Sonnenstrahlen

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Die Seethalerhütte schon in Sicht.

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Ausstieg „Johann“ Dachsteinwarte.

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Teil 3:

Von der Seethalerhütte geht es weiter über den Gletscher zum Einstieg des Schulteranstieges. Über diesen Klettersteig (Stellen B) erreicht man dann nach ca. 300 Hm den Dachsteingipfel (2995 m) und gleichzeitig den höchsten Punkt der Steiermark.

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Mit A/B stellen geht’s zum Gipfel.

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Am Wochenende leider viel Verkehr am Dachstein-Klettersteig

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Nach ca. 1800 hm den Gipfel des Dachstein erreicht.

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Jetzt geht’s zurück zur Hunerscharte entweder über den Schulterklettersteig oder die Randkluft. Bei der Randkluft sind Steigeisen notwendig.

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An der Bergstation angekommen hat man die Möglichkeit mit der Seilbahn oder über die Hunerscharte ins Tal zurück zukommen.

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Ich nehme heute den Weg über den Hunerschartensteig A/B ins Tal.

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Klettersteig A/B

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Plattenrampe

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Weiter über gut markierten Weg zur Südwandhütte

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 Südwandhütte und weiter zum Ausgangspunkt am Parkplatz.

Kinderfreundlich: 
Nein
Ergänzung zur Schwierigkeit: 

Extrem schwierige (E) und lange (1200 Hm) Klettersteigkombination bis zum Dachsteingipfel – nur für sehr gute Geher!

Bemerkung zu den Versicherungen: 

Über 1400 Meter Drahtseil auf 1200 Hm und rd. 500 Trittstifte.

Ausrüstung: 

Kompl. Klettersteigausrüstung, Helm (siehe oben!). Beim Zustieg im Frühjahr sollten die Altschneefelder nicht unterschätzt werden (Leichtsteigeisen u. Pickel).

Talort: 
Ramsau
Talort Höhe:
1135 m

Anreise/Zufahrt: 

Auf der A10 bis Altenmarkt, weiter nach Schladming und hinauf in die Ramsau. Westlich des Ortes führt eine Mautstraße zur Talstation der Dachstein-Gletscherbahn (großer Parkplatz).

Zustieg zur Wand: 

Von der Talstation auf gut markiertem Weg in 20 Min. zur Dachsteinsüdwandhütte (1871 m). Von der Hütte auf dem Pernerweg in Richtung Tor, bis man bei einer Tafel (Anna-Klettersteig) zum markanten Mitterstein rechts abzweigt. Entlang der Steigspuren (rot markiert) zum Einstieg unter der Wand, Kurz vor dem Einstieg gibt es eine Anseilnische, in der man besser den Helm aufsetzt.

Höhe Einstieg: 
1800 m