Höchstein 2543m

Über die Hans-Wödl-Hütte und den Nordostgrat zum Höchstein.

Einer der schönsten Aussichtsberge der Schladminger Tauern. Der Höchstein macht weit über seine Umgebung hinaus als Spitze, dunkles Felshorn auf sich aufmerksam, und wird meist von der Bergstation am Hauser Kaibling herüber bestiegen. Der Höhenunterschied gegenüber der hier beschriebenen Route über die Hans-Wödl-Hütte wir nahezu halbiert. Wer jedoch die Schönheit des Seewigtals mit seinen drei übereinanderliegenden Seen (Bodensee, Hüttensee, Obersee) kennenlernen will sollte sich die größere Mühe auf sich nehmen. Vor allem bietet die Route über die Filzscharte eine sehr interessante Überschreitung des Höchsteins über den Nordostgrat im Aufstieg und den Normalweg im Abstieg.

Wunderschöne Tages-Bergtour erfordert aber Trittsicherheit und sehr
gute Kondition!

Tourenbeschreibung:

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Wir starten unsere Tour am Parkplatz beim Seewigtalstüberl, 1143m. Mautstraße von Ruperting bzw. Aich.

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Entlang der ebenen Straße zum Forellenhof.

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Meine Frau fühlt sich hier besonders wohl, den sie ist in dieser schönen Gegend aufgewachsen.

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Beim Forellenhof kann man sich für die linke oder rechte Seite entscheiden. Den am Ende des Sees kommen die beiden Wege wieder zusammen.

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Wir nehmen den rechten Weg  und wandern Richtung Wasserfall.

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Weiter zum Wasserfallboden und der Materialseilbahn der Wödlhütte.

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In sehr hohen Stufen geht’s zur Wödlhütte hinauf.

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Immer entlang des Wasserfalls.

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Die ersten Sonnenstrahlen erreichen uns Gott sei Dank,

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denn der nächtliche Schneefall bis auf 2400m lassen den Morgen frisch wirken.

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Nach einem sehr steilen Anstieg über den Höfersteig erwartet uns schon wer an der Hans-Wödl-Hütte.

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Wir biegen aber vor der Hütte rechts ab zum Höchstein

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und steigen ostwärts über einen Gras und Staudenhang auf.

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Auch bei diesem Weg macht man ordentlich Höhenmeter.

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Bei einem Blick zurück sieht man wie sich das Ennstal vom nächtlichen Regen schön langsam erholt.

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Vorbei an der verschlossenen Sepp-Fink-Hütte.

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Blick zur Hochwildstelle

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Weiter geht’s zur Filzscharte.

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Links die untere Filzscharte

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Filzsee und Pfannsee.

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Steiler Aufstieg zur unteren Filzscharte.

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Hier hat man einen atemberaubenden Blick

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ins Gumpental uns zum Hauser Kaibling.

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Nun geht’s weiter zur oberen Filzscharte

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wo wir zu einem Wegweiser kommen.

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Der untere Steig führt durch ein riesiges Blockkar über die Kaltenbachschulter über den Normalweg zum Höchstein.

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Wir halten uns rechts Richtung Nordostgrat.

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Ab hier beginnt es schwieriger zu werden.

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Ca. 50hm über plattige, mit mehreren Steigbügeln gesicherte Felsflanke.

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Es folgen Schuttbänder – Vorsicht, keine Steine abtreten!

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Dahinter geht’s über gut gangbares Blockwerk zu einer weiteren Scharte.

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Is nimmer weit

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und abschließend über den problemlosen Grat

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zum Gipfel des Höchsteins 2543 m

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Nebel über den Gipfel der Schladminger Tauern

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Zurück geht’s über den Normalweg bis zur Oberen Filzscharte, dann den selben Weg zurück wie beim Aufstieg Richtung Steirischen Bodensee.

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Und zum Parkplatz beim Seewigtalstüberl.

 

 

 

Stierkarkopf 2331m

Start der Tour auf 2331m hohen Stierkarkopf ist das hintere Sattental von dort führt der Markierte Weg steil empor zum Stierkarsee ,an den vorbei geht’s weiter durch ein langes Kar nun mäßig steil zu den Goldlacken hoch, dort angekommen verlassen  wir dem Markierten Wanderweg und steigen nun über Felsiges und Steiles Grasgelände zum Stierkarkopf hoch .Zurück geht’s am selben Weg.

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1100 Hm        12km

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Das Ziel auf der Anfahrt in das hintere Sattental

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Los geht’s am Talschluß

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Am Anfang durch das breite Bachbett

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Schon bald bekommen wir unser Ziel zu sehen

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Den erst vor kurzen besuchten Gamskarspitz

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Vorbei am Stierkarsee

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Geht’s nun durch das lange Kar Richtung Goldlacken

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Immer wieder kleine Tümpel

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Die ersten der viel kleinen Lacken

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Nun verlassen wir den Markierten Weg Richtung Süden

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Tiefblick in den Stummer Kessel

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Blick in das lange Kar

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Nimmer Weit aber Steil

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Stierkarkopf  2331m

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Wieder bei den Goldlacken

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Blick zur Trattenscharte

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Und zum Süd-Ost Grat auf die Wildstelle

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Langschneerinne

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Wieder Zurück   🙂

 

 

 

 

Großer Knallstein 2599m

Ausgangspunkt der Tour auf den Knallstein ist der Ort St. Nikolai im Sölktal ,von dort führt der Markierte Weg zuerst der Schotterstraße entlang und durch Abkürzungen in den Wald zur Kaltherbergalm auf 1615m hoch. An der vorbei steigen wir zu den beiden Klafterseen empor, weiter führt der Steig Steil und teils über Blockstein zum Gipfel des 2599m hohen Großen Knallstein ,zurück geht’s an der selben Route zum Ausgangspunkt .IMGP9935

1500 Hm      8km

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Los geht’s hinter der Ortschaft St. Nikolai

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Über die Schotterstraße und Abkürzungen durch den Wald

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Zur Kaltherbergalm hoch

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Der Vorgipfel zeigt sich bereits

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Wie Wahr

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Oberer Klaftersee

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Teils über Blockstein geht’s hoch

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Blick zum Weißensee

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Nun zeig sich das Ziel zum ersten mal

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Über die Steile Flanke den Gipfel entgegen

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Großer Knallstein  2599m

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Ahornsee und Weißensee

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Nach einer kurzen Rast

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Geht’s wieder zurück

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Tiefblick zu den beiden Klafterseen

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Wieder zurück am  Ausganspunkt

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Super – Ferrata – Dachstein

 

Mit “ Anna“ und „Johann “ Am Dachstein

Eine der schönsten Klettersteig Routen der Alpen führt durch die Dachstein Südwand hinauf bis zum höchsten Berg der Steiermark, dem Hohen Dachstein (2996 m). Landschaftlich atemberaubend fordert diese Variante körperlich alles ab. Mit einem vertical drop von 1200 hm zählt dieser Klettersteig zu den anspruchsvollsten der Welt.

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Um 5 Uhr am Morgen starte ich meine Tour am Parkplatz der Dachsteinseilbahn.

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Jetzt geht’s Richtung Südwandhütte.

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Immer Richtung Pernerweg halten.

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Weg zur Südwandhütte.

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Schön langsam wird’s hell im Ennstal.

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Vor mir schon die Südwandhütte (1871 m)

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Bei der Südwandhütte gibt’s genug Information zur Route. Ich halte mich Richtung Anna Klettersteig.

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Immer die Wegweiser beachten, ich gehe Richtung Pernerweg.

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Die Tour ist auf Fels und Schotter gut markiert.

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Einstiegsstelle „Anna“ erreicht.

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Da ich heute alleine unterwegs bin noch ein Selfie dann geht’s los.

Teil 1:

Es beginnt mit dem Anna-Klettersteig (D Stelle, meist aber C/D und C), der 2010 quasi als unterer Teil des Johann-Klettersteiges errichtet wurde. Der Klettersteig führt auf den Mitterstein (300 Hm).

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Einstieg im oberen Teil die erste C/D Stelle

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weiter geht’s mit B/C.

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Abschlusspfeiler

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Nach den ersten 300 hm am Mitterstein (2097 m) angekommen.

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Inzwischen ist im Ennstal die Sonne aufgegangen, aber ich bin zum Glück noch im Schatten.

Teil 2:

Am Ausstieg des Anna-Klettersteiges (Abbruchmöglichkeit) trifft man auf den Zustieg des Johann-Klettersteiges, dem man links 100 Hm zum Einstieg folgt. Der Johann-Klettersteig führt nach dem extrem schweren Einstiegsüberhang fast 600 Hm hinauf zur Seethalerhütte, dort könnte man die Tour in Richtung Hunerkogel Bergstation abbrechen.

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Nun geht’s über Geröll und Altschneefelder zum Einstieg des „Johann“ Einige Bergsteiger sind vor mir schon zur Südwand unterwegs.

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Einstiegsüberhang  auf 2240 m

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In B/C Stellen geht’s hinauf bis zum ersten Rastplatz.

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Steil geht’s bergauf vorbei am Adlerhorst auf 2470 m

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bis zum Götterthron 2545 m.

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Herrliche Aussicht.

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Kurz vor dem Alb-Will Pfeiler.

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Erste Sonnenstrahlen

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Die Seethalerhütte schon in Sicht.

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Ausstieg „Johann“ Dachsteinwarte.

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Teil 3:

Von der Seethalerhütte geht es weiter über den Gletscher zum Einstieg des Schulteranstieges. Über diesen Klettersteig (Stellen B) erreicht man dann nach ca. 300 Hm den Dachsteingipfel (2995 m) und gleichzeitig den höchsten Punkt der Steiermark.

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Mit A/B stellen geht’s zum Gipfel.

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Am Wochenende leider viel Verkehr am Dachstein-Klettersteig

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Nach ca. 1800 hm den Gipfel des Dachstein erreicht.

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Jetzt geht’s zurück zur Hunerscharte entweder über den Schulterklettersteig oder die Randkluft. Bei der Randkluft sind Steigeisen notwendig.

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An der Bergstation angekommen hat man die Möglichkeit mit der Seilbahn oder über die Hunerscharte ins Tal zurück zukommen.

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Ich nehme heute den Weg über den Hunerschartensteig A/B ins Tal.

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Klettersteig A/B

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Plattenrampe

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Weiter über gut markierten Weg zur Südwandhütte

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 Südwandhütte und weiter zum Ausgangspunkt am Parkplatz.

Kinderfreundlich: 
Nein
Ergänzung zur Schwierigkeit: 

Extrem schwierige (E) und lange (1200 Hm) Klettersteigkombination bis zum Dachsteingipfel – nur für sehr gute Geher!

Bemerkung zu den Versicherungen: 

Über 1400 Meter Drahtseil auf 1200 Hm und rd. 500 Trittstifte.

Ausrüstung: 

Kompl. Klettersteigausrüstung, Helm (siehe oben!). Beim Zustieg im Frühjahr sollten die Altschneefelder nicht unterschätzt werden (Leichtsteigeisen u. Pickel).

Talort: 
Ramsau
Talort Höhe:
1135 m

Anreise/Zufahrt: 

Auf der A10 bis Altenmarkt, weiter nach Schladming und hinauf in die Ramsau. Westlich des Ortes führt eine Mautstraße zur Talstation der Dachstein-Gletscherbahn (großer Parkplatz).

Zustieg zur Wand: 

Von der Talstation auf gut markiertem Weg in 20 Min. zur Dachsteinsüdwandhütte (1871 m). Von der Hütte auf dem Pernerweg in Richtung Tor, bis man bei einer Tafel (Anna-Klettersteig) zum markanten Mitterstein rechts abzweigt. Entlang der Steigspuren (rot markiert) zum Einstieg unter der Wand, Kurz vor dem Einstieg gibt es eine Anseilnische, in der man besser den Helm aufsetzt.

Höhe Einstieg: 
1800 m

 

 

Gamskarspitz (Schober) 2491m

Start der Tour auf den Gamskarspitz ist der Parkplatz beim Bottinghaus unterhalb der Galsterbergalm . Zuerst führt der Weg über Serpentinen vorbei an der Pleschnitzzinkenhütte auf den breiten Rücken hinauf zum Gipfel des Pleschnitzinken  2212m ,von dort geht’s  steil hinunter zur Ochskarhöhe 1957m ,unterhalb des Scheibleck führt der Steig über steile Grasflanken Richtung Gamskarspitz die letzten 300hm geht’s über Blockstein Steil zum Gipfel auf 2491m hinauf . Zurück geht’s über die Galsterbergalm  zum Ausgangpunkt.

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1220 hm   12km

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Langsam beginnt der Tag

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Los geht’s beim Parkplatz Bottinghaus

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Vorbei an der Pleschnitzzinkenhütte

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Das Ziel der heutigen Tour

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Pleschnitzzinken  Gipfel  2212m

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Vor uns die Ochskarhöhe

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Dachstein

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Über Steile Grasflanken führt der Steig hinauf

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Weidevieh

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Blick zum Bodensee

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Am Grat entlang

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Blick ins Sattental

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Hohe Wildstelle

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Nimmer weit

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Über Blockstein geht’s zum Gipfel

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Am Ziel auf 2491m

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Höchstein

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Auf dem Rückweg zum Plechnitzzinken

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Noch mal Steil hinauf

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Almrauschblütte

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Wieder zurück beim Parkplatz